Samstag, 27. Dezember 2008

Wie wird mein Horoskop 2009 sein?

 

 

Das Jahr 2008 neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Wenn ich auf das Jahr zurückblicke, dann hatte es sowohl viele positive als auch viele negative Momente, auf die ich auch dankend verzichtet hätte. Allerdings ist es ja auch immer so, dass man aus Fehlern lernt, und dass man die Fehler demnach nicht bereuen sollte. Denn wenn man die Fehler nicht gemacht hätte, dann wäre man ja gar nicht der Mensch, der man jetzt ist, nachdem man die Fehler gemacht hat. Ach, und überhaupt: Was ist denn schon ein Leben oder Fehler? Gibt es überhaupt ein fehlerfreies Leben?

 

Mein Jahreshoroskop 2008 entsprach rückblickend sehr der Wahrheit. Ich bin beeindruckt, dass das so ist, aber ich muss wirklich sagen, dass wirklich viel von dem, was ich zuvor gelesen habe, geschehen ist. Das kann man ja immer erst rückblickend beurteilen, aber das ist ja auch das Interessante daran…

 

Jetzt bin ich natürlich überaus gespannt, was das neue Jahr mit sich bringt. Wird es dieses Mal wieder genauso exakt ausfallen? Was wird mir für nächstes Jahr vorausgesagt?

 

Ich bin sehr neugierig auf mein Jahreshoroskop 2009 und werde mich bei vielen Quellen diesbezüglich erkundigen und dann sehr gespannt auf ein neues, hoffentlich erfolgreiches und ereignisreiches Jahr warten… Die Vorsätze müssen noch überlegt werden, und die Silvesterparty muss ich auch noch planen… Also dann, guten Rutsch an alle :-)

 

 

 

Kategorie: Allgemein, Horoskop, Sternzeichen, Zukunft |
Autor: Anna
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Montag, 22. Dezember 2008

Ich bin überfordert mit mir selber

 

 

Es ist kurz vor Weihnachten. Ich bin allein. Oder zumindest fühle ich mich so. Ich habe das Gefühl, auf mich allein gestellt zu sein. Ich habe den Eindruck, nicht richtig zu jemandem zu gehören. Man mag mich zwar für gewöhnlich, aber das reicht ja nicht! Ich denke, dass man von mir denkt, dass ich stark bin, und dass ich die Dinge schon alleine schaffe. Vielleicht liegt der Fehler bei mir. Ich zeige den Menschen ja nur, dass ich stark bin. Schwäche zeige ich nicht. Ich tue so, als würde es mir gut gehen, auch wenn ich mich gerade in einer Lebenskrise befinde. Ich mache gute Miene zum bösen Spiel. Auf der anderen Seite erwarte ich auch, dass die Leute von selber merken, wenn es mir nicht gut geht. Wobei ich eigentlich genau genau weiß, dass das zuviel verlangt ist. Ich kann von den Menschen nicht erwarten, dass sie in mich hinein schauen können. Ich kann mich gut verstellen, das weiß ich.

 

Jetzt, gerade zur Weihnachtszeit, fühle ich mich eben sehr einsam, ich feiere zwar mit meiner Familie zusammen, aber ich habe so den Eindruck, dass meine Familie mich gar nicht richtig kennt. Dass ich zwar dabei bin, dass sie aber nicht genau wissen, wer ich bin, was ich fühle, was in meinem Kopf und meinem Herzen vor sich geht. Ich weiß, dass jeder seines Glückes eigener Schmied ist. Ich weiß, dass es an mir liegt, aber ich habe ja nicht einmal Interesse daran, meiner Familie zu zeigen, wer ich wirklich bin. Also bin ich selbst dafür verantwortlich, dass ich Einsamkeit empfinde. Ich bin überfordert mit meinem Leben und ich wünsche mir Hilfe.

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben, Zukunft |
Autor: Anna
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Freitag, 19. Dezember 2008

Ich hab mich verliebt, meine Blockade ist weg

 

 

Ich muss sagen, dass ich mich gerade vollkommen unerwartet verliebt habe. Ich war so lange nicht verliebt, und ich habe, um ganz ehrlich zu sein, auch nicht mehr damit gerechnet, dass ich mich jemals wieder verlieben werde. Ich bin nämlich ein Mensch, der große Angst vor Gefühlen hat. Ich habe Bindungsängste. Ich habe Angst, mich zu sehr von einem Menschen abhängig zu machen, wenn ich mich zu sehr auf ihn einlasse.

 

Was ich aber verstanden habe: Es gibt entweder Liebe, oder es gibt Angst. Liebe und Angst kombiniert, das ist nahezu unmöglich. Ich habe beschlossen, dass ich gegen meine Ängste angehen möchte. Ich habe einen wunderbaren Mann kennen gelernt, ich musste mich einfach in ihn verlieben und ich hatte nicht einmal ein Verlangen, gegen meine Gefühle anzukämpfen. Weil ich einfach sofort wusste, dass ich mich endlich mal meinen Gefühlen stellen muss. Ich möchte sie nicht bekämpfen, ich möchte nicht, dass sie verschwinden. Im Gegenteil: Ich möchte fühlen, ich möchte leben. Was wäre denn ein Leben ohne Liebe?

 

In meinem Liebeshoroskop stand lange Zeit, dass ich blockiert bin und gegen meine Gefühle angehe. Was ich auch darin finden konnte, war der Fakt, dass irgendwann ein Mensch in mein Leben treten wird, der diese, lang aufgestaute, Blockade in mir löst und mich befreit von meinen Gedanken, die mich ängstlich stimmen. Und ich muss sagen - Das Horoskop hat Recht behalten, mir geht es jetzt prima!

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Horoskop, Liebe, Zukunft |
Autor: Anna
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Dienstag, 16. Dezember 2008

Wird mein Traum in Erfüllung gehen?

 

 

Mir ist heute etwas passiert - das muss ich jetzt einfach loswerden. Es ist nahezu unglaublich. Also, als ich in der Grundschule war, hatte ich einen guten Freund, Paul. Wir sind immer zusammen in die Schule gegangen und haben uns wunderbar verstanden. Früher haben die Leute schon immer gesagt, dass wir später bestimmt mal ein Paar werden. Ich habe jetzt 15 Jahre lang nichts von dem Typen gehört, ich habe, um ehrlich zu sein, aber auch nicht an ihn gedacht.

 

Aus Spaß und Langeweile habe ich dann im Studi VZ nach seiner Schwester gesucht, ebenso eine Freundin aus der Kindheit. Ich habe sie gefunden und bin dann auf Paul gestoßen. Ich habe mir Fotos von ihm angesehen und hatte direkt ein Bauchkribbeln. Als ich seine Fotos gesehen habe, hab ich festgestellt, dass ich die Nacht zuvor von ihm geträumt habe, und dass wir in diesem Traum geheiratet haben!

 

Ich deute das alles jetzt als Zeichen! Ich habe Paul gleich eine Nachricht zukommen lassen und ich hoffe sehr, dass wir uns bald treffen werden, und dass mein Traum in Erfüllung gehen wird. Ich bin vollkommen euphorisch und ich hoffe, dass alles gut wird. Ich möchte ihn auf jeden Fall neu kennen lernen und bin ungeheuer neugierig, auf alles, was dann eventuell noch folgen wird.

 

 

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Liebe, Zukunft |
Autor: Anna
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Samstag, 13. Dezember 2008

Lieben und Leben ohne Angst und Zweifel

 

 

Ich habe ein Buch geschenkt bekommen, welches den Titel "Lieben heisst, die Angst verlieren". Meine Mutter hat es mir geschenkt, weil sie mich sehr, sehr gut kennt, wie kaum jemand anders, und weil sie weiß, dass ich große Angst vor Gefühlen habe. Ich habe angefangen, das Buch zu lesen, und ich glaube, dass ich schon jetzt verstanden habe, was ich ändern muss, wenn ich Liebe empfinden möchte, wenn ich ein zufriedenes und erfülltes Leben führen möchte.

 

In dem Buch geht es nicht grundlegend um die Liebe, die in einer Beziehung zwischen Mann und Frau entsteht. Es geht vor allen Dingen auch darum, dass man sich selber lieben muss, um andere lieben zu können. Eigentlich sehr logisch, aber dieses Buch beschreibt das ganze Dilemma der Selbstzweifel sehr einleuchtend. Einen Spruch, der in dem Buch erwähnt ist, habe ich mir besonders zu Herzen genommen: "Dieser Augenblick ist die einzige Zeit, die es gibt"

 

Das klingt auch so plausibel. So plausibel, dass man im Alltag gar nicht von alleine daran denkt. Man lebt oft schon in der Zukunft, aber nicht in der Gegenwart. Man nutzt nicht den Augenblick, der gerade zum Greifen nah ist. Oft ist man schon einen Schritt voraus. Doch im Grunde bringt das überhaupt nichts. Das mag esoterisch klingen, aber ich glaube, dass man sein Schicksal mit positiver Kraft durchaus beeinflussen kann. Man muss nur im Hier und Jetzt damit anfangen, und nicht nur an Zukunftsdeutung denken.

 

Robert Walser hat mal gesagt, dass eine Zukunft ohne eine Gegenwart gar nicht existiert. Und wie Recht er damit hat… Wahnsinn, ich habe so viele neue Erkenntnisse gewonnen, seitdem ich in meinem neuen Buch blättere. Meine Mutter hatte, wie so oft, genau das richtige Gefühl, was das richtige Geschenk für mich sein könnte :-)

 

 

 

 

 

 

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Liebe, Zukunft |
Autor: Anna
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Mittwoch, 10. Dezember 2008

Ich vermisse meine beste Freundin

 

 

Manchmal denke ich, dass ich der einzige Mensch auf der Welt bin, der auf die Art und Weise denkt, wie ich es tue. Ich bin verletzt, ich fühle mich allein, allein gelassen von allen Menschen, die ich liebe und schätze. Ich hab das Gefühl, dass niemand mir helfen kann, sondern, dass ich die einzige bin, die mir helfen kann, weil mich ja sonst niemand versteht. Ich weiß nicht, ob dieser Text ansatzweise das ausdrückt, was ich sagen möchte. Ich hab die Befürchtung, dass ich mich nicht einmal richtig artikulieren kann.

 

Ich habe mich mit meiner Mutter gestritten, mein Freund möchte mich erstmal eine zeitlang nicht sehen, weil er sagt, ich würde ihn runterziehen mit meiner negativen Art. Dazu kommt, dass meine beste Freundin gerade für 6 Monate in den USA ist. Ich weiß, mir würde es besser gehen, wenn ich sie sehen könnte, sie würde mich in den Arm nehmen, mich mit ihrer fröhlichen Art auf andere Gedanken bringen und mir zeigen, dass das Leben auch schön sein kann. Dass nicht nur alles so schlecht ist, wie es manchmal scheint, und dass es immer irgendeinen Sinn macht, wieso die Dinge geschehen, wie sie geschehen.

 

Ich vermisse meine Freundin. Ich glaube, ich werde ihr gleich eine ganz lange Email schicken, die all meine Sorgen und Probleme mal im Schriftform fasst und damit ist bestimmt schon mal ein Teil meiner Last abgenommen. Zumindest ist das meine Hoffnung. Ich freue mich dann schon auf die Antwort meiner Freundin.

Ich muss einfach lernen, an das Gute im Leben zu glauben. Nicht immer gleich Angst bekommen, wenn etwas passiert, was mir nicht passt, sondern es annehmen und das Beste daraus machen

 

 

 

 

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Autor: Anna
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Mittwoch, 3. Dezember 2008

Der Krebs war mir zu launisch

 

Ich habe mich schon immer sehr für Esoterik interessiert. Vor allen Dingen für die verschiedenen Sternzeichen und Horoskope. Immer wenn ich jemanden Neues kennen gelernt habe, habe ich direkt nach dem Sternzeichen gefragt, und dann nachgeschaut, wie wir harmonieren. Eigentlich verfahre ich heute immer noch so, nur weiß ich mittlerweile schon relativ viel über die Einzelheiten der verschiedenen Sternzeichen. Ich muss also nicht jedes Mal mein Buch zur Hand nehmen.

 

 

Ich bin Wassermann und habe vor kurzem einen Mann mit dem Sternzeichen Krebs kennen gelernt. Wir haben uns gut verstanden und ich muss sagen, dass wir uns auch relativ schnell ineinander verknallt haben. So schnell geht das selten bei mir, aber in diesem Falle ging alles sehr zügig. Wir waren dann auch nach ein paar wenigen Wochen ein Paar und haben nette Tage miteinander verbracht. Ich habe aber schnell festgestellt, dass wir nicht zusammen passen. Er ist ein so launischer Mensch, eine männliche Zicke, die mir persönlich ein schlechtes Gefühl gibt.

 

Wir fanden uns zwar gegenseitig anziehend, aber für eine langfristige Partnerschaft hat es nicht gereicht. Das war mir eigentlich auch schon vorher klar, ich habe im Liebeshoroskop gelesen, dass genau das, was passiert ist, eintreffen wird: Wir werden uns genauso schnell trennen, wie wir zueinander gefunden haben.

 

Was ich daraus gelernt habe: Ich werde mich in Zukunft wieder voll und ganz auf das Horoskop verlassen. Die Erfahrung mit diesem Mann hätte mir erspart bleiben können, wenn ich der Esoterik einfach vertraut hätte, so wie ich es zuvor auch immer getan habe. Sie hat mich noch nie enttäuscht.

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Horoskop, Liebe, Probleme im täglichen Leben, Sternzeichen |
Autor: Anna
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Montag, 1. Dezember 2008

Worin besteht der Sinn des Lebens?

 

 

Mir geht es im Moment nicht so gut. Ich mache mir viele Gedanken um das Leben. Ich frage mich nach dem Sinn, ich frage mich, wozu ich auf der Welt bin. Gibt es eine bestimmte Aufgabe oder Mission, die ich hier in diesem Leben erfüllen soll? Ist das Leben ein Spiel? Hat man sein Schicksal selbst in der Hand, oder passiert ohnehin alles so, wie es irgendwann mal vorgesehen war?

 

Das sind die Fragen, die mich gerade beschäftigen. Früher hat mich das kaum gekümmert, aber jetzt denke ich so viel darüber nach, dass ich mich kaum auf andere Dinge konzentrieren kann. Ich habe das dringende Bedürfnis, zu wissen, warum ich hier bin. Ich weiß nicht, wer mir das beantworten kann. Ich vermute, dass ich es nur selber sein kann, die diese Frage beantwortet. Deswegen mache ich mir auch so viele Gedanken darüber. Weil ich im Grunde genommen weiß, dass die Antwort ganz allein bei mir selber liegt.

 

Manchmal denke ich, dass die Liebe der Sinn des Lebens ist. Aber dann würde das Leben für mich keinen Sinn machen, denn ich liebe nicht. Natürlich liebe ich meine Familie und meine Freunde, aber ich habe keinen Partner, für den ich bereit wäre, alles zu opfern. Jemand hat mal gesagt, dass man nur richtig liebt, wenn man bereit ist dafür zu sterben. Ich denke, dass etwas dran ist an diesem Spruch. Nur muss ich dann feststellen, dass ich nicht liebe. Ich würde für nichts sterben. Diese Einsicht macht mich traurig und ich werde nun herausfinden, warum ich nicht liebe, ob ich vielleicht nur vor etwas verstecke, weil ich Angst habe.

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Liebe, Probleme im täglichen Leben |
Autor: Anna
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