Montag, 22. Dezember 2008

Ich bin überfordert mit mir selber

 

 

Es ist kurz vor Weihnachten. Ich bin allein. Oder zumindest fühle ich mich so. Ich habe das Gefühl, auf mich allein gestellt zu sein. Ich habe den Eindruck, nicht richtig zu jemandem zu gehören. Man mag mich zwar für gewöhnlich, aber das reicht ja nicht! Ich denke, dass man von mir denkt, dass ich stark bin, und dass ich die Dinge schon alleine schaffe. Vielleicht liegt der Fehler bei mir. Ich zeige den Menschen ja nur, dass ich stark bin. Schwäche zeige ich nicht. Ich tue so, als würde es mir gut gehen, auch wenn ich mich gerade in einer Lebenskrise befinde. Ich mache gute Miene zum bösen Spiel. Auf der anderen Seite erwarte ich auch, dass die Leute von selber merken, wenn es mir nicht gut geht. Wobei ich eigentlich genau genau weiß, dass das zuviel verlangt ist. Ich kann von den Menschen nicht erwarten, dass sie in mich hinein schauen können. Ich kann mich gut verstellen, das weiß ich.

 

Jetzt, gerade zur Weihnachtszeit, fühle ich mich eben sehr einsam, ich feiere zwar mit meiner Familie zusammen, aber ich habe so den Eindruck, dass meine Familie mich gar nicht richtig kennt. Dass ich zwar dabei bin, dass sie aber nicht genau wissen, wer ich bin, was ich fühle, was in meinem Kopf und meinem Herzen vor sich geht. Ich weiß, dass jeder seines Glückes eigener Schmied ist. Ich weiß, dass es an mir liegt, aber ich habe ja nicht einmal Interesse daran, meiner Familie zu zeigen, wer ich wirklich bin. Also bin ich selbst dafür verantwortlich, dass ich Einsamkeit empfinde. Ich bin überfordert mit meinem Leben und ich wünsche mir Hilfe.

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben, Zukunft
Autor: Anna
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Mittwoch, 10. Dezember 2008

Ich vermisse meine beste Freundin

 

 

Manchmal denke ich, dass ich der einzige Mensch auf der Welt bin, der auf die Art und Weise denkt, wie ich es tue. Ich bin verletzt, ich fühle mich allein, allein gelassen von allen Menschen, die ich liebe und schätze. Ich hab das Gefühl, dass niemand mir helfen kann, sondern, dass ich die einzige bin, die mir helfen kann, weil mich ja sonst niemand versteht. Ich weiß nicht, ob dieser Text ansatzweise das ausdrückt, was ich sagen möchte. Ich hab die Befürchtung, dass ich mich nicht einmal richtig artikulieren kann.

 

Ich habe mich mit meiner Mutter gestritten, mein Freund möchte mich erstmal eine zeitlang nicht sehen, weil er sagt, ich würde ihn runterziehen mit meiner negativen Art. Dazu kommt, dass meine beste Freundin gerade für 6 Monate in den USA ist. Ich weiß, mir würde es besser gehen, wenn ich sie sehen könnte, sie würde mich in den Arm nehmen, mich mit ihrer fröhlichen Art auf andere Gedanken bringen und mir zeigen, dass das Leben auch schön sein kann. Dass nicht nur alles so schlecht ist, wie es manchmal scheint, und dass es immer irgendeinen Sinn macht, wieso die Dinge geschehen, wie sie geschehen.

 

Ich vermisse meine Freundin. Ich glaube, ich werde ihr gleich eine ganz lange Email schicken, die all meine Sorgen und Probleme mal im Schriftform fasst und damit ist bestimmt schon mal ein Teil meiner Last abgenommen. Zumindest ist das meine Hoffnung. Ich freue mich dann schon auf die Antwort meiner Freundin.

Ich muss einfach lernen, an das Gute im Leben zu glauben. Nicht immer gleich Angst bekommen, wenn etwas passiert, was mir nicht passt, sondern es annehmen und das Beste daraus machen

 

 

 

 

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben, Zukunft
Autor: Anna
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Mittwoch, 3. Dezember 2008

Der Krebs war mir zu launisch

 

Ich habe mich schon immer sehr für Esoterik interessiert. Vor allen Dingen für die verschiedenen Sternzeichen und Horoskope. Immer wenn ich jemanden Neues kennen gelernt habe, habe ich direkt nach dem Sternzeichen gefragt, und dann nachgeschaut, wie wir harmonieren. Eigentlich verfahre ich heute immer noch so, nur weiß ich mittlerweile schon relativ viel über die Einzelheiten der verschiedenen Sternzeichen. Ich muss also nicht jedes Mal mein Buch zur Hand nehmen.

 

 

Ich bin Wassermann und habe vor kurzem einen Mann mit dem Sternzeichen Krebs kennen gelernt. Wir haben uns gut verstanden und ich muss sagen, dass wir uns auch relativ schnell ineinander verknallt haben. So schnell geht das selten bei mir, aber in diesem Falle ging alles sehr zügig. Wir waren dann auch nach ein paar wenigen Wochen ein Paar und haben nette Tage miteinander verbracht. Ich habe aber schnell festgestellt, dass wir nicht zusammen passen. Er ist ein so launischer Mensch, eine männliche Zicke, die mir persönlich ein schlechtes Gefühl gibt.

 

Wir fanden uns zwar gegenseitig anziehend, aber für eine langfristige Partnerschaft hat es nicht gereicht. Das war mir eigentlich auch schon vorher klar, ich habe im Liebeshoroskop gelesen, dass genau das, was passiert ist, eintreffen wird: Wir werden uns genauso schnell trennen, wie wir zueinander gefunden haben.

 

Was ich daraus gelernt habe: Ich werde mich in Zukunft wieder voll und ganz auf das Horoskop verlassen. Die Erfahrung mit diesem Mann hätte mir erspart bleiben können, wenn ich der Esoterik einfach vertraut hätte, so wie ich es zuvor auch immer getan habe. Sie hat mich noch nie enttäuscht.

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Horoskop, Liebe, Probleme im täglichen Leben, Sternzeichen
Autor: Anna
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Montag, 1. Dezember 2008

Worin besteht der Sinn des Lebens?

 

 

Mir geht es im Moment nicht so gut. Ich mache mir viele Gedanken um das Leben. Ich frage mich nach dem Sinn, ich frage mich, wozu ich auf der Welt bin. Gibt es eine bestimmte Aufgabe oder Mission, die ich hier in diesem Leben erfüllen soll? Ist das Leben ein Spiel? Hat man sein Schicksal selbst in der Hand, oder passiert ohnehin alles so, wie es irgendwann mal vorgesehen war?

 

Das sind die Fragen, die mich gerade beschäftigen. Früher hat mich das kaum gekümmert, aber jetzt denke ich so viel darüber nach, dass ich mich kaum auf andere Dinge konzentrieren kann. Ich habe das dringende Bedürfnis, zu wissen, warum ich hier bin. Ich weiß nicht, wer mir das beantworten kann. Ich vermute, dass ich es nur selber sein kann, die diese Frage beantwortet. Deswegen mache ich mir auch so viele Gedanken darüber. Weil ich im Grunde genommen weiß, dass die Antwort ganz allein bei mir selber liegt.

 

Manchmal denke ich, dass die Liebe der Sinn des Lebens ist. Aber dann würde das Leben für mich keinen Sinn machen, denn ich liebe nicht. Natürlich liebe ich meine Familie und meine Freunde, aber ich habe keinen Partner, für den ich bereit wäre, alles zu opfern. Jemand hat mal gesagt, dass man nur richtig liebt, wenn man bereit ist dafür zu sterben. Ich denke, dass etwas dran ist an diesem Spruch. Nur muss ich dann feststellen, dass ich nicht liebe. Ich würde für nichts sterben. Diese Einsicht macht mich traurig und ich werde nun herausfinden, warum ich nicht liebe, ob ich vielleicht nur vor etwas verstecke, weil ich Angst habe.

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Liebe, Probleme im täglichen Leben
Autor: Anna
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Samstag, 29. November 2008

Sie lästert über mich und erzählt Lügen

 

 

Eine junge Frau, mit der ich vor kurzer Zeit noch relativ gut ausgekommen bin, die sogar eine recht gute Freundin geworden ist, dachte ich zumindest, redet hinter meinem Rücken über mich. Sie macht mich schlecht, wo sie nur kann und denkt sich Lügen über mich aus, sodass ich vor einigen Leuten in ein dermaßen schlechtes Licht gerückt werde, und sodass sogar Leute an mir zweifeln, mit denen ich eigentlich immer ganz gut klar kam.

 

Es macht mich wütend und auch traurig. Sie lästert über mich. Eine gute Freundin hat es mir gesteckt, und sie hat gesagt, dass sie sich am Anfang auch von ihr beeinflussen lassen hat. Und dass sie eine ganze Weile selber schlecht über mich gedacht hat. Dass sie mich wohl wirklich als Lügnerin, Heuchlerin, usw. hinstellt. Ich verstehe nicht, womit ich es verdient habe, dass man in so einen Ausmaße über mich lästert und dass man alles, was ich je gesagt habe, gegen mich verwenden und mir die Worte im Munde umdrehen kann.

 

Ich weiß nicht, wie ich davon befreien soll. Es gibt so viele Menschen, die jetzt ein völlig falsches Bild von mir haben. Gut, vielleicht könnte ich mir auch denken: Die kennen mich nicht. Wenn sie mich kennenlernen würden, dann wüssten sie, wer hier falsch und wer richtig spielt. Sollen sie demnach also denken, was sie wollen.

Ich selber weiß ja, dass es nicht so ist, wie die besagte Frau es erzählt. Trotzdem habe ich Angst, dass mich bald niemand mehr mag. Ich fühle mich gemobbt.

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben, Zukunft
Autor: Anna
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Sonntag, 23. November 2008

Ich bin aggressiv

 

 

Ich bin in letzter Zeit immer so aggressiv. Ich rege mich wegen jeder Kleinigkeit auf und ich habe meine Aggressionen kaum noch unter Kontrolle. Ich schreie meine Mitmenschen dermaßen an, wenn mir etwas nicht passt. Ich achte überhaupt nicht darauf, dass ich den Leuten damit zur Last fallen könnte, weh tun könnte, oder dass ich sie damit einschüchtern könnte. Aber ich denke in solchen Momenten nicht nach. Ich handle dann nur noch. Ich tue nur noch Dinge, die mir als erstes in den Sinn kommen. Meine Wut rauslassen. Unzwar an mir selbst und an anderen.

 

Das alles rührt meiner Meinung nach daher, dass ich mich selber nicht ausstehen kann. Ich bin unzufrieden mit mir und meinem Leben. Ich mag mich nicht. Ich habe so viel an mir auszusetzen, dass es mir wirklich schwer fällt, etwas Gutes und Liebenswertes an mir zu finden. Das war nicht immer so, aber in letzter Zeit befindet sich mein Selbstbewusstsein im Keller. Das alles zeigt sich auch in meiner Körperhaltung und Körpersprache. Ich habe stets einen gebeugten Rücken und kann den Menschen nicht richtig in die Augen sehen.

 

Ich bin vom Sternzeichen Widder – eigentlich so impulsiv und selbstbewusst. Davon merke ich momentan leider nichts. Mein Jahreshoroskop  hat mir für das neue Jahr allerdings eine Besserung vorausgesagt. Ich kann nur hoffen, dass das der Wahrheit entspricht und dass ich endlich lerne, mich selber und auch andere so anzunehmen, wie sie und ich sind. Ich weiß, dass Selbstakzeptanz der Schlüssel zum Glück ist. Die Gewissheit ist da, die Umsetzung fehlt noch, aber ich befinde mich hoffentlich auf einem guten Weg…

Kategorie: Allgemein, Horoskop, Probleme im täglichen Leben, Sternzeichen, Zukunft
Autor: Anna
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Mittwoch, 19. November 2008

Mein Alltag überwältigt mich

 

 

Ich weiß gerade überhaupt nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Ich habe so viel um die Ohren, ich habe gerade überhaupt keine Zeit mehr für mich! Normalerweise müsste ich mich gerade auf ein Theaterstück vorbereiten, in dem ich mitspiele, aber ich habe das Gefühl, wenn ich mir jetzt nicht mal von der Seele schreibe, was mich belastet, dann drehe ich noch irgendwann komplett durch. Ich bin sehr unter Stress. Nachts schlafe ich höchstens 3-4 Stunden, Luxus sind 5 Stunden. Morgens springe ich aus dem Bett, ab gehts in die Dusche und anschließend ziehe ich mich an, schminke mich (Ich bin leider so eitel, dass ich nicht ungeschminkt aus dem Haus gehe…), beiße schnell in einen Apfel, kaufe mir einen Kaffee für unterwegs, springe in die Bahn, fahre zur Uni, dort verweile ich dann bis 18:00 jeden Tag und anschließend habe ich noch bis 22:00 Theaterproben. Danach gehe ich meistens noch schnell was essen und fahre dann nach Hause, wo ich dann gegen 23:30 ankomme. Dann stelle ich fest, dass ich keine frischen Klamotten mehr habe, und dass ich schleunigst waschen muss, wenn ich am nächsten Tag nicht mit Dreckwäsche das Haus verlassen möchte. Also wasche ich nachts…. Doch nicht nur das, ich lerne nachts auch noch Text und schreibe Mails an meine Freunde, die ich schon viel zu sehr vernachlässige…

 

So sieht mein Leben seit rund einem halben Jahr aus. Bisher ging es mir damit eigentlich immer ganz gut, aber langsam merke ich, wie mir das alles über den Kopf wächst. Ich merke, dass ich irgendwie mal kürzer treten muss, wenn ich nicht in der nächsten Zeit mal ein Burnout bekommen möchte.

Ich wünsche mir einfach nur, mich in die Badewanne zu legen. Ich möchte mal die Seele baumeln lassen, ein gutes Buch lesen oder tolle Musik hören. Oder in Ruhe und gemütlich einen Tee trinken…

 

Tja, es ist schon spät. Ich muss es jetzt wieder mit meinem Alltag auf mich nehmen… Hat jemand Tipps?

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben, Zukunft
Autor: Anna
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Samstag, 8. November 2008

Ich habe Angst vor dem Mittelpunkt

 

 

Ich habe festgestellt, dass ich ein Problem damit habe, im Mittelpunkt zu stehen. Ich habe eine gute Freundin, die seit 1,5 Jahren auf eine Schauspielschule geht. Sie ist total offen, scheint immer gut drauf zu sein und verbreitet gute Stimmung. Auf der einen Seite beneide ich das total an ihr, auf der anderen Seite widerrum kann ich mir für mich selber niemals vorstellen, dass ich so sein könnte…

 

Vor einer Woche habe ich sie zum einem Kurzfilmdreh begleitet. In einem wunderschönen Kleid kam sie in ein Café und alle Leute haben sie angestarrt, haben getuschelt, haben ihr hinterher gepfiffen. Sie stand komplett im Mittelpunkt des Geschehens. Sie stand völlig locker da und machte einfach ihr Ding. Wow, dachte ich mir nur. Ist sie denn gar nicht aufgeregt, wenn alle Menschen ihre Aufmerksamkeit auf sie richten? Das habe ich sie auch gefragt. Und sie sagte: "Doch, und wie aufgeregt ich bin. Ich baue dann aber eine Grundspannung auf, die nicht verkrampft wirkt, weil ich meinen Körper so stark trainiert habe, dass ich ihn genau zu kontrollieren weiß."

 

Bewunderswert. Wenn ich aufgeregt bin, dann habe ich mich und meinen Körper absolut gar nicht mehr unter Kontrolle. Ich werde rot, fange zu zittern an, stehe gebückt da, versinke in mir selber und möchte am liebsten im Erdboden verschwinden. Ich bin so schüchtern. Das stört mich ein bisschen. Und wie ich an meiner Freundin sehe, oder besser gesagt, wie ich von meiner Freundin lerne: Man kann daran arbeiten, dass zumindest der Körper das tut, was man will. Ich glaube, wenn ich nicht rot werden würde, dann würde es mich gar nicht so sehr stören, wenn ich vor so vielen Menschen stehen muss…

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Probleme im täglichen Leben
Autor: Anna
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Mittwoch, 5. November 2008

Meine Ausstrahlung ist mir verloren gegangen

 

 

Ich habe feststellen müssen, dass die Ausstrahlung eines Menschen einen verdammt wichtigen Stellenwert einnimmt. Ausstrahlung ist viel wichtiger als ein makelloses Aussehen. Ausstrahlung kommt von innen. Man strahlt nach außen hin das aus, was man ganz tief innerlich empfindet. Ich finde, es gibt Menschen, die eine wahnsinnige Ausstrahlung haben, also wahnsinnig ganz im positiven Sinne gemeint :-) Menschen, die einen ansehen und die einen mit einem einzigen Blick fangen können. Man kommt nicht mehr los von ihnen und kann nicht einmal sagen, woran das liegt. Etwas, was man nicht beschreiben kann, das übernimmt hier das Ruder, eine Macht, die diese Menschen ausstrahlen, verbreitet sich.

 

Ausstrahlung ist schon eine Sache für sich. Ich muss sagen, dass es eine Zeit gab, in welcher ich meine persönliche Ausstrahlung durchaus positiv bewertet habe, in der ich von mir selber behaupte: Ich hatte eine starke Wirkung auf meine Mitmenschen. Irgendwie hat sich das leider Gottes verändert. In letzter Zeit bin ich sehr zurückgezogen. Ich kehre mein Innerstes nicht mehr nach außen. Meine Sorgen, meine Gedanken, ja, sogar meine Freude bleibt in mir drin. Ich lasse andere Menschen nicht mehr an mich heran.

 

Mit ist bewusst, und ich bekomme es auch durch die Reaktion meiner Mitmenschen mit, dass ich einfach nicht mehr so gut ankomme wie früher. Etwas in mir hat sich verändert. Ich finde das sehr traurig und ich wünsche mir sehr, das einfach wieder ändern zu können, es wieder wie früher haben zu können. Ich möchte die Zeit zurückdrehen, aber dies gelingt mir natürlich nicht. Deshalb habe ich gerade beschloßen, mir anderweitig zu helfen: Ich werde mich auf einem Esoterikportal über Wege informieren, wie ich meine Ausstrahlung zurück gewinnen kann. Mein Sternzeichen Widder besitzt eigentlich eine von Geburt aus sehr starke Ausstrahlung, die nicht verloren gehen kann, die sich nur für eine Zeit verstecken kann. Doch dies heißt ja nicht, dass man sie nicht wieder entdecken könnte…

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Samstag, 25. Oktober 2008

Ich habe mich in meine Affäre verliebt

 

 

Seit circa drei Monate habe ich eine Affäre mit einem wunderschönen Mann, der mich unglaublich anzuziehen weiß. Am Anfang war das Ganze nur körperlich, aber mittlerweile hat er nicht nur meinen Körper für sich gewonnen, sondern nun auch noch meine Seele. Ich treffe ihn 1-2 Mal in der Woche. Jedes Mal haben wir Sex, guten Sex. Davor und danach reden wir ein wenig miteinander. Alles, was er sagt, klingt so schön und so intelligent. Ich habe mich verliebt, ich kann es nicht mehr ändern. Seitdem wir das letzte Mal miteinander geschlafen haben, weiß ich es ganz genau.

 

Was soll ich denn jetzt tun? Sich in eine Affäre zu verlieben, ist wohl das Blödeste, was einem passieren kann. Ich weiß, dass er an keiner ernsthaften Bindung mit mir interessiert ist. Es geht ihn einzig und allein um den Sex. Das weiß ich. Er denkt, dass das bei mir genauso ist. Am Anfang war das auch so, aber mittlerweile hat es sich geändert. Mir bleiben nun zwei Möglichkeiten. Entweder ich sage ihm, dass ich mich verliebt habe, oder ich lasse es, und tue weiterhin so, als ob er mich nicht interessiert.

 

Wenn er erfährt, dass ich mehr will, dann wird er die Affäre mit hoher Wahrscheinlichkeit beenden. Und das möchte ich auf gar keinen Fall. Wenn ich seine Seele nicht erobern kann, dann möchte ich wenigstens weiterhin seinen Körper spüren. Ich tue mir damit zwar selber weh, aber irgendwie kann ich nicht anders. Wenn ich ihn gehen lasse, dann ist er weg. Er wird nicht zu mir zurückkommen. Das weiß ich. Ich bin verwirrt, ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich möchte mit diesem Mann zusammen sein. Ich halte es nicht mehr aus!

Kategorie: Allgemein, Gefühle, Liebe, Probleme im täglichen Leben, Zukunft
Autor: Anna
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