WAS IST ASTROLOGIE?

 
Astrologie versucht aus dem Zusammenhang von Geburtsort und -zeitpunkt das charakterliche Wesen und das Schicksal eines Menschen zu bestimmen. Astrologen gehen davon aus, dass die Stellung der Planeten, Monde und Sonnen zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen die Charaktereigenschaften eines Menschen bestimmen oder zumindest beeinflussen. In vielen Kulturen lässt sich feststellen, dass astronomische Erscheinungen eine Faszination auf den Menschen ausübten und auch heute noch ausüben.

 

 
GESCHICHTE DER ASTROLOGIE
Der erste historisch nachvollziehbare Nachweis über die Astrologie datiert zurück ins 7. Jahrhundert vor Christi Geburt. In der Bibliothek des assyrischen König Assurbanipal (688- 626v.Chr.) fand man 70 Tontafeln mit etwa 1000 Vorhersagen (Omina), die aufgrund von Himmelsrichtungen erstellt wurden. Diese Vorhersagen betrafen aber noch keine Personen, sondern das Schicksal des Landes, wie zum Beispiel das Auftreten von Kriegen, Hungersnöten und Seuchen. Bis zum 6. Jahrhundert v.Chr. fand die mesopotamische Astrologie in Persien, Indien, China und Griechenland Eingang. Die Himmelskundigen Griechenlands und Mesopotamiens standen ab dem 5. Jahrhundert in engen Beziehungen.

 

 
Aus dem Jahre 409 v.Chr. stammt das älteste Individualhoroskop, das uns bekannt ist. Die noch heute praktizierte Unterteilung des Tierkreises in zwölf gleich große, je 30 Grad umfassende Abschnitte, stammt aus dieser Zeit. Es war etwa zu dieser Zeit, als griechische Ärzte begannen den Erfahrungsschatz der Astrologie für Diagnose und Therapie heranzuziehen. Auch griechische Philosophenschulen wie die Pythagorer und Stoiker übernahmen das astrologische Weltbild der Chaldäer und entwickelten es weiter. Heute nutzt man die Astrologie zur Charakteranalyse, zur allgemeinen Lebensberatung, aber auch zur Klärung historischer Ereignisse und Kursphänomenen an der Börse.

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